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WWFSG - Wiener Wohnbauförderungs- und Sanierungsgesetz

Das Wiener Wohnbauförderungs- und Wohnhaussanierungsgesetz (WWFSG) enthält die Förderungsbestimmungen sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung von Gebäuden, Wohnhäusern, Wohnungen, Heimen, Eigenheimen und Kleingartenwohnhäusern.

Beispiele für bereits mit WWFSG geförderte Wohnhäuser

Allgemeine Förderungsvoraussetzungen

  • Das Gebäude muss ein Wohnhaus sein, d.h. nach der Sanierung muss mindestens      die Hälfte der Gesamtnutzfläche Wohnzwecken dienen.
  • Die Baubewilligung zum Zeitpunkt des Ansuchens muss mindestens 20 Jahre zurückliegen (Ausnahme: Behindertenmaßnahmen, Fernwärme oder Kleingärten).
  • Förderbare Wohnungen dürfen nicht kleiner als 30 m² und nicht größer als 150 m² sein.
  • Die sanierten Gebäude müssen zur Befriedigung des dringenden Wohnbedürfnisses ihrer Bewohner regelmäßig verwendet werden.
  • Die Wirtschaftlichkeit der Sanierung in Bezug auf die Baukosten und die zu erwartende Höhe der Mietzinse muss gegeben sein.
  • Die Häuser dürfen nicht zu mehr als der Hälfte im Eigentum des Bundes, eines Landes oder im Eigentum eines fremden Staates, einer internationalen Organisation oder diplomatischen Vertretung stehen.
  • Bei Kleingartenwohnhäusern muss ganzjährige Benützung gewährleistet sein.

Spezifische Förderungsvoraussetzungen bei Sockelsanierungen (Generalsanierung)

  • Kategorie D- oder C-Wohnungen laut Mietvertrag müssen überwiegen.
  • Standardanhebung von mindestens 20% der Wohnungen, und zwar sowohl der leerstehenden als auch der bewohnten, soweit dies von den Mietern gewünscht wird. Auch ein ev. DG-Ausbau wird hinzugerechnet.
  • Bewohnte Wohnungen werden mittels "Huckepack-Verfahren" saniert, d.h. zwischen Vermieter und Mieter wird eine förderungsrechtliche Vereinbarung über die Maßnahmen und die Kostenüberwälzung getroffen, der Mietvertrag bleibt unberührt.
  • das Förderungsansuchen wird nach objektiven Kriterien eines Punktebewertungssystems beurteilt.
  • Das Land Wien behält sich auf Förderungsdauer das Recht vor, die zweite und jede weitere vierte zur Sanierung beantragte bestandsfreie Wohnung selbst an Wohnungssuchende zu vergeben; die Vermietung dieser Wohnungen hat mit unbefristeten Hauptmietverträgen zu erfolgen.

© 2016 Baumeister Peter Kaiser

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